Beim Käsefondue steht nicht nur die Mischung im Mittelpunkt, sondern auch das Gefäß, in dem sie erhitzt und warm gehalten wird. Ein Caquelon muss Wärme möglichst gleichmäßig übertragen und während des Essens auf dem Rechaud eine stabile Temperatur ermöglichen. Material, Größe und Form beeinflussen deshalb den Umgang am Tisch.
Bei caquelons kommen unterschiedliche Materialien und Beschichtungen zum Einsatz. Wichtig ist vor allem, dass das Gefäß für die vorgesehene Wärmequelle geeignet ist. Wer das Fondue zunächst auf dem Herd vorbereitet, sollte prüfen, ob das gewählte Modell mit dem eigenen Kochfeld kompatibel ist. Anschließend übernimmt das Rechaud die Aufgabe, die Käsemasse warm und cremig zu halten.
Die Größe sollte zur Anzahl der Personen passen. Ein sehr großes Gefäß ist für eine kleine Runde unnötig, während ein zu kleiner Topf beim Rühren und Eintauchen schnell unpraktisch wird. Auch ein stabiler Griff erleichtert das sichere Umsetzen. Nach dem Essen hilft Einweichen häufig dabei, angetrocknete Käsereste schonend zu lösen.
Ein Caquelon ist damit ein funktionaler Bestandteil des gesamten Fondue-Sets. Gemeinsam mit Rechaud, Brenner und passenden Gabeln sorgt es dafür, dass die Temperatur während des Essens kontrolliert bleibt. Wer Material, Größe und Pflege berücksichtigt, kann das Gefäß über viele Fondueabende hinweg verwenden.